..und da ich sowieso eine Leseratte bin, wieso also nicht die Welt lesenđ
Â
Die aktuelle LektĂŒre erstreckt sich auf viele BĂ€nde. Einige habe ich bereits gelesen; andere sogar bereits mehrmals. Da sind aber noch viele, ungelesene Seiten in den BĂ€ndern, auf die ich gespannt und neugierig bin.
Â
Eines der meistgelesenen Kapitel handelt von einer Destination, welche zirka 12 Flugstunden von uns entfernt liegt.  Dort fĂŒhle ich mich erstens wohl in den Ferien, aber auch behĂŒtet, fast wie bei meiner Familie. Du hast mich unterdessen auch schon einigemale dorthin begleitet: Brasilien!
Â
Wir sind diesmal 3 Wochen lang zu viert unterwegs. Da gibt es Börni, eine ganz tolle Freundin, Marc, der humorvolle, liebenswerte Partner von Börni, mein lieber Partner und ich.Â
Â
Diese Reise steht eigentlich schon lĂ€nger auf unseraller To-do-Liste und jetzt packen wirâs an. Es geht am Freitag, 10. MĂ€rz 2023, gleich nach Feierabend um 18h, ab ZĂŒrich ĂŒber Lissabon nach Rio de Janeiro los.
Â
An dieser Stelle muss ich unbedingt etwas loswerden. Ein riesiges Dankeschön, an diejenigen, welche zu Hause unsere Katze Milly betreuen! Ohne Euch wÀre das Reisen schwierig zu hÀndeln und nur halb so schön. Danke!!
Â
Â
Â
Falls Du âgwundrigâ bist: Hier noch ein paar Fakten/Daten zur
Reise:
Wir werden 11x den Flieger benutzen (sorry Greta) und um die 22â000 km Luftlinie bereisen. Dazu kommen
noch Schiffsmeilen, Autokilometer, FussmÀrsche. Es gibt also Einiges zu tun in diesen drei Wochen.
Freitag, 10.03.2023
Â
We did it! (Na ja, unter uns gesagt: mehr oder weniger; Einiges - oder heisst es eventuell Vieles? - ist doch noch liegen geblieben, in der Hoffnung, es möge sich wĂ€hrend meiner Ferienabwesenheit verflĂŒchtigen, verschwinden, auflösen.. wie auch immer: Hauptsache, es ist bei meiner RĂŒckkehr ins BĂŒro nicht mehr da!).
Â
Ab sofort wird aber nicht mehr ĂŒber GeschĂ€ftliches gesprochen!Â
Â
Am Flughafen in ZĂŒrich-Kloten hat sich unser ReisegrĂŒppli nach und nach zusammengefunden.Â
Â
Zuerst wurde all der nötige Papierkram beim Check-In, das notwendige Auspacken aller kleinen GegenstĂ€nde (bis hin zur Mini-Handcreme, welche ich versehentlich in meinem Rucksack verstaute und die natĂŒrlich als Gefahrenstufe rot beim Laufband gekennzeichnet wurde) ĂŒber das Körper-Abtasten erledigt. Du magst es nicht glauben, aber meistens muss ich beim Zoll raustreten  und eine Drogen-Durchsuchung ĂŒber mich ergehen lassen. Obwohl es heisst: âdas wird nach Zufallsprinzip generiertâ. Ha, dass ich nicht lache. Nein, sie nehmen DEN Schweizer BĂŒrger aus der wartenden Kolonne, der wohl seit seiner frĂŒhsten Kindheit an am meisten âSchissâ vor illegalen Drogen hat und fĂŒhrt in vor!  Aber was sollâs? Wahrscheinlich sagt mein Gesichtsausdruck in der wartenden Schlange bei der Zollabfertigung: Mich erwischts ja sowieso wieder. Also: Komm schon, Junge, ich binâs, wie jedes Jahr: Pick mich raus und untersuch meine Schuhe und HĂ€nde nach Drogen.Â
Â
GrosszĂŒgigerweise schenkt uns die Fluggesellschaft genĂŒgend Zeit, um vor dem Boarding auf die bevorstehenden Ferien anzustossen; denn der Flug verspĂ€tet sich um 1 Stunde.
Â
âŠ.und tschĂŒss:)
Â
Samstag, 11.03.2023:
Hallöchen meine Lieben
Die Reise hat etwas lĂ€nger gedauert als ursprĂŒnglich geplant. Die Landung in Rio de Janeiro hat erst beim zweiten Versuch geklappt, die Autovermietung brauchte eine knappe Stunde bis sie unser reserviertes Auto auffindig gemacht hatte usw. Aber jetzt sind wir alle gut aber mĂŒde angekommen.Â
Â
Der Samstag verlief unserem Jetleg-Tempo entsprechend: immer wieder ein Nickerchen einlegend, damit der endlos scheinende Tag seinen Abschluss finden wĂŒrde. Diesen erhofften wir bei einem Besuch in der Bar Frikadelle mit einem feinen Nachtessen und Livemusik zu geniessen. Es kam jedoch ein wenig anders als geplant: Aus dem Abendessen wurde ein ApĂ©ro und von der Live-Musik hörten wir gerade noch das Einstimmen der Instrumente bevor bei unserem ReisegrĂŒppchen die Lichter ausgingen und wir einheitlich beschlossen nach Hause zu gehen.
Â
Â
Sonntag, 12.03.2023:
Â
Guten Morgen
Bei Dir ist jetzt Mittagszeit und ich geniesse hier die etwas kĂŒhlere Morgenluft. Es soll heute ja wieder ĂŒber 30° Grad heiss werden.Â
Â
Unter uns gesagt: Wir sind dann gestern doch nicht gleich schlafen gegangen. Bei einem Glas Wein haben wir noch unser heutiges Programm besprochen.
Â
Geplant ist ein Besuch beim Quilombo do Grotao. Dieser Ort ist schwierig zu beschreiben; am besten ich mache fĂŒr Dich ein paar Fotos und erzĂ€hle Dir dann abends NĂ€heres darĂŒber. Einverstanden?
Â
Bis dahin wĂŒnsche ich Dir einen schönen, erholsamen Sonntag!
___________________
Â
Hallöchen mein Lieber!
Wie so oft, hier anderen kulturellen Kreisen sowieso, kommt es anders als man denkt.)
Â
Die kurzfristige Umdisposition des Tagesprogramms brachte uns erstmal zu einem Aussichtspunkt im Parque Natural Municipal de Niteroi. Dieser Punkt beheimatet unteranderem zwei Absprungplatten fĂŒr Gleitschirmflieger und eine beeindruckende Aussicht auf die Bucht vor Rio de Janeiro.
Â
Ich schick Dir gerne noch Fotos sobald es den hiesigen Stromfirmen danach ist die Internetleitung zu reparierenâŠ.
Â
Nach dieser kurvenreichen Fahrt gönnten wir uns einen Abstecher an den Strand. An einem heissen, schönen Sonntag wie heute ist der Strand bis fast auf den letzten Platz besetzt. Leider hatten wir keine Badesachen dabei und waren deshalb gezwungen, unsere Körpertemperatur mit einem (oder waren es mehrere?) kĂŒhlen Bier unter den grossen BĂ€umen im Schatten zu regulieren.
Â
Nun bin ja bekanntlich kein Bier-, Caipirinha- oĂ€-Trinker, deshalb gelang es mir auch nicht meine Körpertemperatur zu regulieren und verzichtete schweren Herzens auf das nĂ€chste Highlight auf unserem Tagesprogramm: Der Besuch des Quilombo do Grotao, von welchem ich Dir heute Morgen erzĂ€hlt habe.Â
Â
Mein ReisegrĂŒppchen ist ohne mich losgezogen und ich freue mich fĂŒr sie, wenn sie ganz viel Freude an diesem interessanten Erlebnis haben werden. Ich war vor ein paar Jahren bereits einmal vor Ort und weiss um die eindrĂŒckliche Einzigartigkeit dieses Lokals.
Â
Nun aber, heute, ist es mir am wohlsten auf der Terrasse, wo eine kleine Brise vorbeizieht und ich meine Gedanken aufs Papier (oder besser gesagt: aufs iPad) bringen kann.
Â
Guten Morgen mein Lieber
Ich bekenne mich schuldig; schuldig, dass ich Dich vernachlĂ€ssige. Die letzten Tage sind wir immer frĂŒh auf und den ganzen Tag unterwegs gewesen. NatĂŒrlich gibt es da viel darĂŒber zu erzĂ€hlen und schöne Fotos, welche ich Dir noch zeigen möchte. Aber nach einem so langen Tag, mit tausend verschiedenen EindrĂŒcken und das bei gefĂŒhlten 40° Grad âgluschtetâ es mich nur noch ins Bett.
Â
Es gibt da aber einen kleinen Silberstreifen am Himmel: Morgen, Donnerstag, sollâs, nach Aussage meines ReisegrĂŒppchens, ein wenig ruhiger zu und hergehen. Wenn nicht: Ich werde mir einfach die Zeit stehlen, um Dich endlich wieder auf den neusten Stand bringen zu können. In diesem Sinne: Bis gliiiii!
Â
Halli Hallöchen,
ich möchte Dir nun mal etwas ĂŒber meinen letzten Dienstag erzĂ€hlen. Da stand der Besuch der berĂŒhmten âChristus-Statueâ in Rio auf dem Programm. FĂŒr die 37 km lange Fahrt brauchten wir ĂŒber 2.5 Std. Die reservierten Tickets fĂŒr die Zugfahrt um 10.40h verfielen und wir durften schlussendlich um 12h mit dem Stadler-Zugli (wer hatâs erfunden?đ) durch eine abwechslungsreiche Regenwald-Landschaft hinauf zum ernannten Weltwunder fahren. Wie zu erwarten, waren wir natĂŒrlich nicht die einzigen Touristen da oben.Â
Leider setzte sich der Nebel immer mehr durch und die eigentlich atemberaubende Aussicht in alle Himmelsrichtungen blieb uns grösstenteils verwehrt.Â
Â
Nachdem Trip auf den Corcovado gönnten wir uns eine Coca Cola und schon gingâs weiter,  Richtung âRampa Voo Livre da Pedra Bonitaâ. Diese Absprungrampe fĂŒr Paraglider ist in dieser Umgebung sehr bekannt und beliebt. Leider kamen wir  15 Min zu spĂ€t an: Die Zufahrt war bereits geschlossen. Die nervenaufreibende Fahrt quer durch die ganze Stadt war also vergebens.
Â
Aber: Mein ReisegrĂŒppchen lĂ€sst sich nicht so schnell runterkriegen! Aufstehen und weiterkĂ€mpfen; das ist unsere Deviseđ
Â
Kurzerhand stellen wir unser Mietauto auf einem öffentlichen Parkplatz ab, bestellen uns ein Taxi und lassen uns, todesmutig wie wir nun mal sind, durch eine Favela chauffieren; die Favela Vidigal.Â
Â
Leider ist es strengstens untersagt, wĂ€hrend des Besuchs einer Favela Fotos zu machen oder auch nur den Anschein zu erwecken, dass man das Natel als Fotoapparat einsetzen könnte. In den Favelas leben teils Personen, die nicht gefunden werden möchten. Also kann ich Dich leider nicht diesen sehr eindrucksvollen Momenten, welche ich bei der Fahrt durch die Favela sehen durfte, beglĂŒcken.
Der Taxifahrer liess und am Ende der Favela aussteigen. Wir vereinbarten mit im eine Abholzeit und vereinbarten, dass wir ihn bei der RĂŒckfahrt entlöhnen wĂŒrden. So konnten wir bestimmt davon ausgehen, dass er uns nicht âsitzen lassenâ wĂŒrde.
Â
Die Favela Vinigal beheimatet an schönster Lage eine Bar, Restaurant, welche wir besuchten. Nur schon der Zutritt zu dieser Bar kostet 50 Real / Person, das sind umgerechnet ca. CHF 10.00.
Â
Hier, in sicherer Umgebung, ĂŒber den DĂ€chern von Vidigal, wurde mir das Fotografieren wieder ermöglicht. Ich schicke Dir unten ein paar EindrĂŒcke davon.
Â
Die RĂŒckfahrt nach Itapuh machten wir ĂŒber die Copacobana.
Eines der lebhaftesten Viertel von Rio de Janeiro. Aber ich glaube, darĂŒber muss ich Dir nichts erzĂ€hlen, das kennt man TV/Zeitschriften etc.
Â
Noch eine Portion Pasta beim Italiener unterwegs, ab nach Hause und sofort einschlafen. Was war das wieder fĂŒr ein spannender Tag!
Â
Mittwoch, 15. MĂ€rz 2023:
Â
Juhui! Ich bin in Rio und besuche heute den Zuckerhut!
Was fĂŒr ein zeitraubendes Abenteuer es diesmal wird, erfĂ€hrst Du gleich;)
Â
Diesmal lassen wir uns nicht durch einen endlosen Stau dahinhalten, Nein: wir parken unser Auto in Charitas und nehmen die FĂ€hre
nach RJ Plaza Quinzi đ. Das ist zeitsparend und zusĂ€tzlich auch noch ein Erlebnis. Direkt an der Plaza Quinzi suchen wir uns zwei Taxis (weil wir ja momentan zu FĂŒnft sind) und lassen uns zur Talstation des PĂŁo de Acucar (Zuckerhut) chauffieren.
Â
Der Zuckerhut ist ein 396 Meter hoher, steilwandiger Felsen auf der Halbinsel Urca am westlichen Eingang zur Guanabara-Bucht in Rio de Janeiro. Er gehört zur gleichnamigen HĂŒgelgruppe PĂŁo de AçĂșcar, die auĂer ihm aus dem Morro da Urca und dem Morro da BabilĂŽnia besteht.Â
Â
Der Name des Felsens spiegelt die groĂe Bedeutung des Zuckerrohrs fĂŒr Rio de Janeiro wider. Im 16. und 17. Jahrhundert besiedelten portugiesische Seefahrer Brasilien. Zum Transport formten sie den Rohrzucker zu Blöcken, um ihn nach Europa zu verschiffen. Diese sogenannten Zuckerbrote erinnerten an die Gestalt des Zuckerhuts, woher er seinen portugiesischen Namen hat.
Â
Die Seilbahn, auch bekannt aus dem Film âMoonrakerâ bringt einem, nach einem Umsteigen in der Mitte des Berges, auf die Spitze. Dort findet man hĂŒbsche Bars mit sensationeller Aussicht, Popcorn-, Bier-, WasserstĂ€nde, auch HelikopterflĂŒge können gebucht werden. Der Besuch dieses weiteren Wahrzeichens von Rio lohnt sich definitiv. Vorallem, wenn man wie wir an diesem Tag, mit herrlicher, klarer Sicht belohnt wird!
Â
Die Hitze macht uns allen zu schaffen und wir beschliessen nach einiger Zeit die RĂŒckfahrt ins Tal anzutreten. Von dort aus gehtâs weiter, wieder mit dem Taxi, in die Altstadt von Rio. Der Besuch des legendĂ€ren CafĂ©s Colombo steht an.
Â
Es gilt als eines der zehn schönsten CafĂ©s der ganzen Welt. Erbaut wurde es 1894 von portugiesischen Immigranten. Die Architektur wurde von europĂ€ischen EindrĂŒcken inspiriert und reprĂ€sentiert die Belle Epoque von Rio de Janeiro.
Â
Nach einem kleinen Imbiss in diesem beeindruckenden GebĂ€ude spazieren wir weiter Richtung Markt. Diesen Markt kannst Du Dir in etwa so vorstellen: Die ganze LĂ€nge der ZĂŒrcher Bahnhofstrasse von links bis rechts ĂŒberfĂŒllt mit MarktstĂ€nden, am Boden liegende GegenstĂ€nde, gefĂŒhlte Besucheranzahl 3 Millionen, GerĂ€usche- und Geruchspegel: unbeschreiblich. FĂŒr mich, als eher ruheliebende Person, heisst das: einen Gang raufschalten, ab durch die Mitte und schnell hindurch. Aber wer dieses âGewuselâ liebt; der muss das hier gesehen und erlebt haben. Ich schicke Dir nachfolgend noch ein paar SchnappschĂŒsse, welche ich auf meinem Sprint durch den Marktđ geschossen habe.
Â
Unsere mĂ€nnlichen Reiseteilnehmer wĂŒnschen sich noch einen Besuch im MilitĂ€rmuseum, gleich beim Hafen. NatĂŒrlich wird dieser Wunsch erfĂŒllt und wir Damen machen es uns unterdessen auf einem BĂ€nkli im Park gemĂŒtlich und legen unsere Beine hoch.
Â
Anschliessend giltâs wieder die FĂ€hre zu besteigen und zurĂŒck zum Ausgangsort.
Â
Wie immer ein eindrucksvoller, schöner Tag
Â
Â
Â
Donnerstag, 16.3.:
Heute ist so ein schöner, sonniger Tag! Wir beschenken uns selber mit einem wohlverdienten Tag am Strand. Denn:
Morgen, Freitag, ist kurz nach 3 Uhr Tagwach. Wir fahren Börni und Marc zum Flughafen, sie besuchen bis Sonntag die Iquazu WasserfĂ€lle. Mein Partner und ich durften dieses gewaltige Naturspektakel bereits bei frĂŒheren Reisen geniessen und bleiben deshalb noch bis Sonntag hier in Itaipu.
Â
Danach gehts ĂŒber Sao Paulo Richtung Campo Grande, wo wir vier uns dann wieder treffen und zusammen weitere Abenteuer erleben; nĂ€mlich im grössten Binnensumpfgebiet der Welt: dem Pantanal.
Â
Â
Freitag, 17.3.2023:
Es ist 03.42hđł: Guten Morgen!Â
Â
Heute hat uns die Fazienda vom Pantanal geschrieben. Die lang ersehnte Regenzeit hat vor ein paar Wochen nun mit drei Jahren VerspĂ€tung eingesetzt. Die Wege und Zufahrten sind ĂŒberflutet, Flora und Fauna freuen sich ĂŒber das Wasser und uns wird dringend das Mitbringen eines Regenschutzes und literweise Antibrumm empfohlen. Auch unsere weise Vorausplanung mit dem einmotorigen Kleinflugzeug anstatt mit dem Allrad ins Pantanal zu gelangen, zeichnet sich bereits jetzt schon als positiv aus. Es wird also spannend!
â-
Börni und Marc sind zwischenzeitlich wohlbehalten in Iquazu angekommen wÀhrend wir noch die uns verbleibende Zeit bei Bernadete geniessen.
Â
Nach der Nachricht aus dem Pantanal sind wir ein wenig ins GrĂŒbeln gekommen und zum Entschluss gelangt, dass unser mitgebrachter, kleiner Regenschutz sicher sehr praktisch zum Reisen ist, jedoch fĂŒr vier Tage Regen im Pantanal wohl ungenĂŒgend ist. Also hiess es heute auf die PlĂ€tze fertig los: Such den Laden im hiesigen Breitengrad, welcher einen Regenschutz im Sortiment hatđ
Es ist jetzt Abend und ich kann Dir verraten, wir suchen immer nochâŠâŠ
Â
Dein Wörterdieb
Â
Â
Â
Â
Mein lieber Leser
An dieser Stelle möchte ich mich fĂŒr Deine Treue beim Lesen meiner Berichte bedanken! Es freut mich riesig, dass ich Dir und einigen anderen Abenteuerlustigen ein paar entspannte Momente schenken darf. "Gwundrig" wie ich nun mal bin, wĂŒrde mich interesserien, wer Du bist, der meine Seite aufruft. (Die Besucherzahlen sind in die Höhe geschossenđ€). Also möchte ich Dich dazu einladen, mir vielleicht ein kurzes Feedback/Nachricht ĂŒber das Kontaktformular zuzustellenđ
Â
đ-lichen Dank!
Â
Dein Wörterdieb
Â
Â
Â
Samstag, 18.03.2023:
Â
Heute geniessen wir noch ein paar Stunden Sonnenschein am Strand. Wie es sich fĂŒr ein Wochenendtag gehört, tummeln sich bereits frĂŒh morgens viele Einheimische hier. Die Musik und das Geplapper beschallt einen von allen Seiten.
Â
Heute steht ja noch Koffer und Rucksack packen auf dem Programm. Der Rucksack wird fĂŒr die 4 Tage Aufenthalt im Pantanal  benötigt. Der Koffer wird am Flughafen in Campo Grande eingestellt und wartet dort auf uns bis zur Weiterreise. FĂŒr den Flug zur Fazenda  ist ein Maximalgewicht vorgeschrieben; deshalb der Rucksack.
Â
FĂŒr vier Tage Utensilien in einen Rucksack zu packen ist eigentlich ein Leichtesđ
FĂŒr abenteuerliche Unternehmungen wĂ€hrend der Regenzeit, wo nebst Trekkingschuhen, Outdoorhosen, lange und kurze Funktionsshirts, der (noch) fehlende Regenschutz und eine ZahnbĂŒrste als einziger Kosmetikartikel mitkommt, wird der Platz dann doch engđł
Â
Falls Du neugierig bist, habe ich Dir noch ein paar Fakten zum Pantanal aufgefĂŒhrt:
Â
Das Pantanal ist das gröĂte Binnenland-Feuchtgebiet der Erde. Die UNESCO erklĂ€rte das Gebiet im Jahr 2000 zum BiosphĂ€renreservat. Das Sumpfgebiet ist fast halb so groĂ wie Deutschland und befindet sich gröĂtenteils in Brasilien, wĂ€hrend etwa ein Drittel in Bolivien und Paraguay liegt.
FlÀche: 195'000 km2.
Â
By the way: Falls es Dich interessiert: Schau mal unter:
Â
http://fazendabarrancoalto.com/
Â
Das ist die LokalitĂ€t, wo wir wĂ€hrend unserem Aufenthalt im Pantanal sind. Auf dieser Homepage siehst Du unter anderem auch, welche Tiere wir anzutreffen hoffen. (Unter uns gesagt: einige dieser Tiere muss ich jetzt nicht unbedingt persönlich kennenlernenđŹ).
Â
Morgen Sonntag wirst Du also höchst wahrscheinlich nichts von mir hören. Es wird ein langer Reisetag und die Zeit zum Schreiben wird mir höchst wahrscheinlich fehlen. Abgesehen davon, weiss ich auch nicht, wie das WLAN vor Ort sein wird.
Â
Ich wĂŒnsche Dir deshalb jetzt schon einen erholsamen, schönen Sonntag!
Â
Bis baldđ
Â
Â
Â
Â
Sonntag, 19.03.2023:
Um 6h ist Tagwach angesagt. Man weiss ja nie, wie sich der Verkehr Richtung Flughafen verhÀlt; da kann der Weg zwischen 1 Std. und 3 Std. dauern.
Bereits um 8h frĂŒh zeigt das Thermometer 28 Grad an.Â
Ach ĂŒbrigens: Falls Du mal eine Regenjacke in Brasilien suchst: Am Flughafen Santo Dumont gibt es welche fĂŒr CHF 50.00 (!). Ein SchnĂ€ppchen, gell.đ§Â
Â
Die Reise geht nach Sao Paulo, kurzer Zwischenstopp, wo wir wieder auf Börni und Marc treffen. Zusammen fliegen wir weiter nach Campo Grande. Oh nein, nein, wo denkst Du hin: Das Ziel ist noch nicht erreicht. Nochmals gehtâs weiter mit einem Flieger. Diesmal mit einem kleinen Einmotorigen, welcher uns ĂŒber das ĂŒberschwemmte Pantanal fliegt und sicher bei der Fazienda, um ca. 15.30h, ablĂ€dt.
Â
GlĂŒcklick aber ein wenig mĂŒde von der langen Reise beziehen wir unsere hĂŒbschen Zimmer. Eine halbe Stunde Pause wird uns gegönnt, bevor das Programm weitergeht. Kurz unter die Dusche, von oben bis unten mit Antibrumm einsprayen, Outdoor-Klamotten ĂŒberwerfen und schon bin ich wieder startklar.
Â
Mit einem grossen Jeep (glaube ich), jedenfalls ist es ein Transporter mit SitzbĂ€nken hinten, gehtâs auf abendliche Safaritour durch die Gegend.
Â
Unsere Truppe ist nicht alleine unterwegs an diesem wunderschönen Abend mit fast kitschigem Abendrot.
Wir treffen auf einen Tapir, Capivaras, Störche, NasenbĂ€re, Tukane und halte Dich fest: Formel 1-Frösche gibt es hier đ Diese Froschart wird so genannt, weil sich die GerĂ€usche, die sie von sich gibt, wie ein Formel 1-Training anhören. Weniger lustig fand ich dann die riesige Tarantel, welcher unser liebenswerter Fahrer Fernando in einem Astloch entdeckte. Ich sende Dir dann noch ein Foto davon (8-ung dieses Bild kann verstörend wirkenđ€).
Â
Unserer kleinen, privaten Tour (wir sind nĂ€mlich zurzeit fast die einzigen GĂ€ste auf der Fazienda) haben sich noch zwei junge Frauen angeschlossen. Die beiden Schweizerinnen sind die letzten Monaten gemeinsam durch SĂŒdamerika gereist und am Montag trennen sich ihre Wege hier. Eine Dame reist alleine weiter Richtung Argentinien und die andere bleibt fĂŒr zwei Monate auf der Fazienda als VolontĂ€rin bevor auch sie weiterreist. Es war spannend diesen zwei abenteuerlustigen, sympathischen Menschen zuzuhören. (Obwohl mein Mutterherz auch froh darĂŒber war, dass es nicht meine Töchter sind, die so lange und soo weit weg von zu Hause ihre Abenteuer suchen).
Â
Beim Abendessen um ca. 20h kippt mein Kopf fast auf den Esstisch. Seit dem frĂŒhen Morgen habe ich nichts Richtiges gegessen und jetzt bin ich so mĂŒde, dass ich nicht mal mehr Essen mag. Ein paar Bissen von dieser ausgezeichneten  Mahlzeit gönne ich mir, verabschiede mich von meinem ReisegrĂŒppchen und falle innert Minuten in einen tiefen Schlaf.
Â
Montag, 20. MĂ€rz 2023:
Uiuih, ich dachte, ich sei in den Ferien! Der Wecker holt um mich um 5h aus dem Schlaf! Ab unter die kalte Dusche, denn um 5.30h heissts FrĂŒhstĂŒck einnehmen. (Wer kann denn so frĂŒh morgens schon essen, vor allem Kuchen?) Uns steht eine Kanufahrt auf dem Rio Negro bevor. Der Ausflug ist so frĂŒh angesagt, damit man vor der grossen Hitze wieder in der Fazienda ist. Wir hatten jedoch GlĂŒck mit dem Wetter: es war leicht bewölkt, trocken und aushaltbar.
Â
Das habe ich Dir doch âglattâ vergessen zu erzĂ€hlen: Die Haustiere der Fazienda Barranco Alto möchte ich Dir noch vorstellen: Da sind der Kater Spicky und die Fuchsdame Gloria. Ja, Du hast richtig gelesen: eine Fuchsdame. Zuerst dachte ich, es handle sich um einen Hund, weil sie sich so nahe bei den Menschen aufhĂ€lt. Aber hier, im Pantanal, ist es so, dass sich der Mensch an die Umgebung der Tiere und Natur anpasst und nicht umgekehrt. Deshalb sieht man hier Kaimane, Capivaras, Rehe, FĂŒchse etc. sorglos ums Haus spazieren.
Â
Liebe GrĂŒsse von meinem herrlichen "Arbeitsplatz" ausđ
Dienstag, 21.3.2023:
5:30 Uhr Tagwach.
Ein gewaltiges Unwetter suchte uns heute Nacht heim.
Gerne hĂ€tte ich Dir Bilder der Blitze etc ĂŒbermittelt. Meine Schreckhaftigkeit bei Gewittern und die Furcht im Dunkeln auf eine hiesige Riesentarantel zu treten hinderten mich jedoch daran.
Wir haben nĂ€mlich ausgerechnet heute vor dem Haupthaus eine riiiesige Tarantel entdecktđ©Â Ich schicke Dir dannn noch ein Foto, gell!
Â
Auch der Strom fiel in der Nacht aus und der Notstrom-Generator kommt seitdem zu seinem Einsatz.
Â
Etwas ĂŒbermĂŒdet aber trotzdem mit Vorfreude und Spannung machen wir uns nach dem FrĂŒhstĂŒck auf zum Pferdeausritt.
Soo ein schönes Erlebnis!
Â
Am Nachmittag treffen wir uns wieder vor dem Haupthaus fĂŒr die verabredete Kanufahrt. ĂxgĂŒsi letztesmal war es ein Boot und kein Kanuđ«ą
Und was denkst Du, was da vor der Wand liegt und sich sonnt? Eine laaaange Schlange!! Auf diese Bekanntschaft hÀtte ich jetzt wirklich verzichten können.  Aber das gehört einfach zum Teil der hiesigen Natur und gilt zu akzeptieren.
Â
Nach ca. 10 Minuten auf dem Kanu entscheidet sich der Himmel erneut fĂŒr einen Wolkenbruch; mit voller Wucht genau ĂŒber unserem Standort. Wir ziehen unsere Regeljacken ĂŒber, kehren kurz an Land zurĂŒck um das Wasser aus de Kanuâs zu leeren und weiter gehtâs. Der Regen hat wieder aufgehört und wir lassen und ĂŒber zwei Stunde den Rio Negro runter treiben. So sollte jeder Dienstag sein: Chillig auf dem Boot.  Die ganze Hektik unserer Welt geht hier vollends unter!
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Mittwoch,  22. MÀrz 2023:
Der heutige und auch der morgige Tag gilt unserer Weiterreise.  Von der Barranco Alto aus geht es heute Morgen wieder zurĂŒck nach Campo Grande. Von dort geht ein Flieger Richtung Sao Paulo, wo wir dann erneut umsteigen um nach Salvador zu gelangen. Von Salvador aus können wir erst am Donnerstag weiterfliegen, weshalb wir eine Ăbernachtung im Herzen der geschichtstrĂ€chtigen Stadt organisiert haben. Du siehst, es steht viel an in den nĂ€chsten Stunden/Tagen und ich werde mich rasch möglichst, spĂ€testens am Freitag wieder bei Dir melden. Pass auf Dich aufđđ
Â
Donnerstag, 23.03.2023:
Guten Morgen in die Schweiz!
Wir verbringen ein paar Stunden in Salvador de Bahia bevor die Reise am Mittag weitergeht.
Ich muss Dir noch ein Vorkomnis von gestern erzĂ€hlen: Am Flughafen Campo Grande wurden wir Zeugen eines Gefangenentransports. Zwei StraftĂ€ter wurden, begleitet durch ein Grossausgebot der Policia Federal in unseren Flieger gesetzt. Es war schon ein wenig ein mulmiges GefĂŒhl, zu wissen, dass nur ein paar Meter von mir entfernt ev zwei Schwerverbrecher sitzen. Unter uns gesagt: Ich traute mich nicht mal an ihnen vorbeizulaufen und die Toilette aufzusuchenđÂ
Â
Der Anschlussflug nach Salvador verlief ohne weitere Aufregungen.
Â
Ich melde mich wieder bei Dir, gellđ
Aber erst, wenn ich wieder fĂŒr ein Weilchen festen Boden unter den FĂŒssen habe, also aus Barra Grande. Bis dann, liebe GrĂŒsseđ
Â
Noch ein paar EindrĂŒcke dieser pulsierenden, schönen Stadt fĂŒr Dich:
WowđłÂ Ankunft im Paradiesđ
Barra Grandeđ„°
Â
Freitag, 24.03.2023:
Hallöchen đ
Heute haben wir uns einen richtig "faulen" Strandtag gegönnt. Ein Spaziergang entlang der kilometerlangen KĂŒste, ein kleines Mittagessen in einer Strandbar, Ballspiele im Pool.. einfach herrlichđ
Â
FĂŒr morgen Samstag haben wir uns etwas ganz Spezielles ausgedacht: Wir mieten zwei Quads und auskunfschaften die Halbinsel bis zum Sonnenuntergang!
Â
Sonntag, 26. MĂ€rz 2023:
Â
Guten Morgen meiner Lieber!
Bist Du gut in der Sommerzeit angekommen? Bei mir ist jetzt gerade 07.00h am Sonntagmorgen. Hier wird die Uhrzeit nicht umgestellt. Das bedeutet, dass wir jetzt 5 Stunden hinter Dir, in der Schweiz, âherhinkenâ.  Aber keine Panik: SpĂ€testens nĂ€chsten Samstag, bei meiner RĂŒckkehr, hole ich Dich wieder einđ.
Â
Wir befinden uns immer noch auf Barra Grande. An diesem traumhaften Ort in der Bahia, mit badewasserwarmem Meer, lĂ€sst es ich auch ohne Probleme ein paar Tage aushalten. Das Wetter ist sehr unberechenbar. Die Regenzeit hat auch in dieser Region Einzug genommen und ĂŒberrascht uns tĂ€glich mehrmals mit heftigen Regenschauern. So, haben wir bis heute den geplanten Ausflug mit den Quads noch nicht in Angriff genommen. Nein, nein, mein ReisegrĂŒppchen ist nicht wasserscheu. Aber die Strassen hier auf dieser Halbinsel sind eher als Sandwege, gespickt mit riesen Löchern, zu bezeichnen und wenn es dann noch âtropischâ rein regnet, na Mahlzeit, dann wirds schwierig mit den Transportmitteln.
Â
Heute Sonntag und morgen, Montag, haben wir noch Zeit um den Ausflug zu unternehmen. Danach gehtâs dann weiter mit unserer Reise. Eine weitere, abenteuerliche, Tagesreise steht am Dienstag an, welche uns mit den unterschiedlichsten Transportmitteln nach Morro de Sao Paulo bringen wird.
Â
Ich halte Dich auf dem Laufenden, gell.
Â
Montag, 27.03.2023;
Hallöchen nach zu Hauseđ
Die letzten Ferientage stehen vor meiner TĂŒre, dem Koffer entspringen nur noch wenige akzeptable KleidungsstĂŒcke, die FingernĂ€gel schreien nach neuer Farbe und ja, ich geb's zu: mein Herz sehnt sich nach meiner Familie samt Busi zu Hauseâșïž
Â
Gestern hatten unsere mĂ€nnlichen Begleiter ihren "Buben-Ausflug"đ.  Die Wege waren durch den nĂ€chtlichen Starkregen in solch schlechtem Zustand, dass wir Weibchen freiwillig auf den Quad-Ausflug verzichteten und uns einen ruhigen Strandtag gönnten. So waren alle im ReisegrĂŒppchen zufrieden und jeder genoss den Tag nach seinem Gusto. Am Abend gings dann doch noch gemeinsam mit den Quads Richting Dorf um bei einem Bier (in meinem Fall Cola Zerođ€) den wunderschönen Sonnenuntergang zu geniessen.
Â
Morgen ist, wie bereits erwÀhnt, ein weiterer Reisetag angesagt. Es wird also ein wenig Funkstille zwischen uns herrschen bis ich wieder ein taugliches Netz gefunden habe. Das wird eventuell
lÀngerdauern, denn Morro de São Paulo (unser nÀchstes Ziel) ist eine wirklich echte Hippie-Insel, auf welcher nicht mal Fahrzeuge vorzufinden sind. Mal schauen, ob wir ein Internet
findenđ
Du willst wissen, wie mein Tag morgen ungefĂ€hr aussieht? Also, nach dem FrĂŒhstĂŒck holt uns ein âsumpftauglichesâ Auto von der Unterkunft ab und fĂ€hrt uns ins Dorf. Dort besuchen wir
denTicketschalter fĂŒr die FĂ€hre, schleppen unsere Koffer durch die verschlammten Wege Richtung Hafen und warten auf die FĂ€hre, welche uns dann nach Camamu bringt. Dort steigen wir in einen Bus,
der uns nach Valenca bringen soll. In Valenca besorgen wir uns erneut ein Taxi Richtung Hafen, wo uns dann ein letztes Transportmittel, wiederum ein Boot, nach Morro de SĂŁo Paulo bringt. In Morro
de São Paulo gibt es ja, wie erwÀhnt, keine motorisierten Fahrzeuge, dort wird dann unser GepÀck mittels Schubkarren ca. 4 km dem Strand entlang zur Unterkunft gefahren. Es wird also wiedermal
einspannender Tag werden!
Bis dahin grĂŒsse ich Dich herzlichđ
Â
Dienstag, 28.03.2023:
Puuuh! Endlich in Morro de SĂŁo Paulo angekommen. Wir sind alle mĂŒde, hungrig und bis zum geht nicht mehr mit EindrĂŒcken gefĂŒllt. Was fĂŒr ein spannender Reisetag!
Â
Wie ich Dir bereits geschrieben habe, wurde die 7-stĂŒndige Reise fĂŒr die 60km Entfernung (Luftlinie) mit verschiedenen Transportmitteln in Angriff genommen. Die Fahrt mit dem ĂŒberfĂŒllten FĂ€hrboot, die nicht endenwollende Busfahrt im klimatisierten (18°C!!) modernen Car, welcher quer durchs Land fuhr und schlussendlich der Fussmarsch in Morro de SĂŁo Paulo, wo hilfsbereite (nicht ohne Endgeld natĂŒrlich), junge MĂ€nner unsere Koffer mithilfe von Garetten (auf gut Deutsch: Schubkarren) zum Ziel chauffierten. Zu diesen Erlebnissen sende ich Dir nachfolgend ein paar Fotos, damit Du Dir selbst ein Bild machen kannst. Jetzt geh ich kurz unter die Dusche um nicht vor dem ersehnten Abendessen einzuschlafen! TschĂŒss, pfuus guet! Bis baldđ
Â
Mittwoch, 29.03.2023:
Heute ist unser letzter sogenannter âStrandtagâ und es regnet, wieder einmal. Aber das macht nichts; meist hört es nach einer halben Stunde wieder auf um dann spĂ€ter wieder anzufangen. Die 97% Luftfeuchtigkeit kommen ja nicht von ungefĂ€hrđ€·ââïž.
Â
Donnerstag, 30.03.2023:
Du ahnst es sicher schon, was heute  Donnerstag auf dem Reiseprogramm steht? Ja, genau: Packen und weiterreisen. Es geht langsam aber sicher Richtung Heimat. Wenn uns das Wetter hold ist fliegen wir am Nachmittag mit einem kleinen Flieger zurĂŒck nach Salvador. Falls uns das Petrus vergönnt, suchen wir nach einem alternativen Weg, eventuell wieder mit FĂ€hre, Bus etc.). FĂŒr den Weg nach Salvador haben wir uns ein Zeitfenster bis Freitagabend geschaffen, denn erst dann, geht der Flug Richtung Europa los.
Â
Freitag, 31. MĂ€rz 2023:
Die drei Wochen Ferien neigen sich definitiv dem Ende zu. Wir sind in Salvador in einem Hotel, ca. 20 Fahrminuten vom Flughafen entfernt, und warten auf hier entspannt auf den RĂŒckflug via Lissabon heute um 22.45h. Morgen, Samstag, werden wir um 17h in Kloten ankommen. Den letzten gemeinsamen Ferientag werden wir noch mit einem Spaziergang am Strand, eventuell eine Pina Colada an der Poolbar und einem feinen Nachtessen in einer örtlichen Churrascaria krönen.
Â
Ich fĂŒhle mich priviligiert und bin dankbar dafĂŒr, dass ich mit solch aussergewöhnlich liebenswerten Menschen unvergessene, schöne Ferien erleben durfte! Vielen Dank an mein ReisegrĂŒppchen fĂŒr die tolle Zeitđ
Â
đ-lichen Dank mein lieber Wörterdiebleser:in, dass Du mich durch meine Ferien begleitest hast und mir so ein treuer Zuhörer (Leser) warst. Ich hoffe sehr, dass ich Dich fĂŒr ein paar Augenblicke aus dem Alltag entreissen konnte und freue mich auf ein baldiges Wiedersehen zu Hauseâșïž
Â
Liebe GrĂŒsse
Dein Wörterdieb
Â