Ja, guten Morgen mein treuer Wörterdieb-Leser. Du liest richtig: es ist bereits der Stefanstag an dem ich reise und nicht wie ursprünglich geplant der
Weihnachtsabend. Aber erstmal: Hattest Du schöne, friedliche Weihnachten umgeben von all deinen Liebsten? Das freut mich sehr. Auch ich durfte den Heilig Abend mit meinen Kindern, deren Partner
und meiner Mutter in friedlicher Runde bei feinem Essen geniessen.
Dann, als meine Gäste satt vom Essen und gesättigt von vielen lustigen Geschichten nach Hause gingen, bekam ich das verhängnisvolle Mail von der
Fluggesellschaft. Der geplante Flug am 25.12.2024 wurde annulliert. Einfach so. Ohne Begründung. Der neue Flug ist auf den 26.12.2024 geplant. Ich war schon ziemlich stinkig als ich das gelesen
habe. Der weihnachtliche innere Frieden fing an zu bröckeln, kann ich Dir sagen. Alles war für diesen Nachtflug vorbereitet. Sogar ein Freundespaar wäre mich, trotz Weihnachtsabend, an den
Flughafen gefahren. Aber nein, es sollte nicht sein. Jetzt sah ich mich gezwungen einen alternativen Weg nach Kloten zu suchen. Ist doch kein Problem sagst Du? Ja, normalerweise würde ich Dir
zustimmen. Aber an einem Feiertag fährt der Bus nicht so früh morgens, damit man den ersten Flughafenzug erwischt. Deshalb Sparkässeli auf und einen Uber buchen. Dieser stand dann auch pünktlich
um 5.20h vor meiner Haustüre und endlich konnten meine Ferien starten. Mein Partner wartet ja bereits seit 14 Tagen auf mich (oder🧐?)
Was sagst Du? Diese Reise habe ich schon x-mal durchgeführt, die schüttelst Du aus dem Ärmel. Ja, Du hast eigentlich recht, normalerweise. Diese
Anreise führt mich mit einem 12-Stunden-Tagesflug nach Sao Paolo. Dort habe ich dann vier Stunden Aufenthalt und somit genug Zeit um mich mit den tausenden von Touristen, den endlosen,
verwirrenden Gängen in den diversen Terminals zurechtzufinden, die Menschenschlangen an den div. Kontrollen versuchen zu ignorieren, um dann doch noch rechtzeitig den Anschlussflug nach Rio zu
schaffen.
Aber erstmal eins nach dem anderen, gell. Ist ja auch noch früh am Morgen. Ich bin zwar schon seit 5 Stunden auf den Beinen, aber noch nicht weiter
gekommen als bis zur Startbahn, welche wir dann hoffentlich bald mal verlassen. Der Start hätte schon vor über 30 Minuten sein sollen. Typisch schweizerisch: Mal ein wenig länger Warten, schon
wird die Transportpolitik als inkompetent abgetan und wir verlieren den Geduldsfaden (dieser ist bei mir seeehr kurz geraten).
Nach dem Check-in, Gepäckkontrolle, Passkontrolle etc. durfte ich in einem kleinen Kaffee die Zeit mit einem Espresso überbrücken. Ich fragte den
freundlichen Serviceangestellten, ob es in der Nähe noch die Möglichkeit zum Duty Free-Shopping gäbe. Er meinte, ja, die Zeit reicht noch für Sie und der Weg ist ein wenig kompliziert. Merken Sie
sich gut, welche Türen und Gänge sie nehmen, um den Rückweg wiederzufinden.
Gesagt, getan und: verlaufen. (Unter uns gesagt; ich glaube, das wird nicht das letzte Mal sein in den nächsten Tagen). Aber was soll?
Bins ja gewohnt und weiss inzwischen, wie ich mich aus solchen Situationen wieder retten kann.
Als ich wieder zurück bei meiner Espressotasse sass und nun mich nach dem Weg zum korrekten Gate erkundigte (die Gates wechseln ja ständig hier, das
macht einem ja nur nervös), meinte der nette Serviceangeestellte, dass er mir am besten eine Schnur umbinde, so dass ich nicht verlieren gehe auf dem Weg:) Selten so gelacht. Tschüss, ich pack
das alleine! Gesagt, getan, geschafft! Jetzt sitze ich im richtigen Flieger, 12 Stunden Richtung Brasilien. Genug Zeit um in den Ferienmodus zu schalten, Dir einige Zeilen zu schreiben und die
Grundrisspläne der vielen Terminals, Gänge, Rolltreppen etc. genaustens einzuprägen. Als zusätzliche Unterstützung meines desorientierten Gehirns hat mir Roli noch Fotos vom Flughafen Sao Paolo
geschickt mit Pfeilen darauf, welche mir den Weg zeigen sollen. Lassen wir uns überraschen, ich halte Dich auf dem Laufenden.
Oh, entschuldige, Du hast mich gefragt, wieso ich schon wieder nach Brasilien fliege. Der Grund dafür ist der Wunsch von Roland einen Sylvester an der
Copacabana zu feiern. Und das werden wir auch machen. Sei gespannt; ich bin‘s auch:)
Bis glii
Dein Wörterdieb
Freitag, 27.12.2024
Guten Moooorgen
Ach habe ich herrlich geschlafen. Endlich wiedermal nicht alleine im Bett aufwachen, sich an einem sicheren Ort zu fühlen und meinen „Brumbär“ nebenan schnarchen zu hören, was mich sehr beruhigt
hat(das hält ein paar Tage an😬).
Ich möchte Dir noch vom gestrigen Abschluss meiner Anreise erzählen. Irgendwie hatte dabei das „Christkind“ seine Finger im Spiel. Denn als ich in Sao Paolo gelandet bin, voll angespannt und mit
denNerven schon am Boden, erwartete mich am Gate eine junge Dame mit meinem Namensschild in der Hand. Sie sagte auf Englisch zu mir, dass sie den Auftrag hat mich zum entfernten Gate für den
Weiterflugzu begleiten, da die Zeit knapp wäre. Ich hinterfragte das nicht näher. Ich war einfach dankbar, und das sagte ich ihr auch. Sie hätte mich auch direkt nach Gröndland führen können; ich war
einfachfroh, jemanden an meiner Seite zu wissen. Wir marschierten also bestimmt 20 Minuten, durch den Zoll, die Immigration, weiter durch viele lange Gänge, vorbei an Hunderten von Leuten, die ihre
Liebstenüber die Feiertage besuchen möchten, bis zum Gate. Dort angekommen war ich völlig durchschwitzt, meine Blase schrie nach Hilfe, und ich dehydrierte langsam. Ich fragte die freundliche Dame
nochmalsnach dem Grund der Begleitung. Sie antwortete mir, dass mein Weiterflug vorverschoben worden ist und ich deshalb, Gott sei Dank, keine 4 Std. hier verbringen muss, sondern innerhalb der
nächsten 10Minuten weiterfliegen werde.
Uih, nein. Ich muss versuchen meinen Abholritter Roland zu kontaktieren. Was sich als schwierig erwies. Denn erst musste ich mich durch die portugiesische Anweisung, wie man sich am Flughafen insWLAN
einloggt, kämpfen. Nach zig Telefonanrufen kam endlich der erlösende Rückruf von Roland. Er musste sofort losfahren, um mich dann 2 Stunden später in Rio de Janeiro empfangen zu können.
Langer Rede kurzer Sinnn: Nach knapp 22 Stunden Reise kam ich endlich am Zielort, Itapu bei Bernadette und Georgi, an.
Bis später
Flughafen Kloten
Samstag, 28.12.2024
Hallöchen zu Hause oder wo immer Du Dich vom Arbeitsjahr erholst.
Heute hat es endlich aufgehört zu regnen. Das tönt jetzt so, als ob es hier immerzu regnen würde. Nein, so ist das nicht. Aber nach dem herbstlichen, grauen Wetter in der Schweiz freute ich
micheinfach auf die Sonne. Und die hat sich heute Morgen zum erstenmal seit meiner Ankunft gezeigt. Und wie! Mit voller Kraft, und schwupps über 32 Grad C. Das ist für ein Schweizer Mädchen, äh
nein,natürlich mittelalterliche Frau, wie mich ein eindeutiges und klares Zeichen, dass es heute einen Strandtag gibt. Gesagt, getan. Roland und ich sind vor allen Anderen aus den Federn, kurz am
Kaffeenippen und los gings zum Strand. Das frühzeitige Auftauchen am Strand lohnt sich immer. Es ist Wochenende und die Sonne scheint, das heisst, dass gefühlt alle Einwohner der Umgebung ihren
Strandtag abhalten.Wir sind dann auch nach 3-4 Stunden wieder aufgebrochen. Roland ist ja bereits braun gebrannt, aber meine Haut muss sich erst noch an die Sonne gewöhnen. Der Strand war bei unserem
Aufbruch bereitsüberfüllt, der Lärmpegel verschluckte jeden Wortwechsel unsererseits. Du bist sicher bei mir, wenn ich behaupte, dass es dann zu Hause, im Loungesessel, im Schatten gemütlicher
ist.
Siehst Du mich?☺️
Sonntag, 29.12.2024:
Es ist ein gutes Gefühl, endlich wiedermal einen Sonntag geniessen zu können ohne den darauffolgenden Montag, als für mich übelsten, Arbeitstag im Hinterkopf zu haben. Ja kar, das ist eine
Einstellungssache. Man sollte jeden Tag geniessen, ohne bereits den Kopf bei zukünftigen, eventuell auftretenden Problemen zu haben. Es dauert einfach seine Zeit, in den Ferienblues zu kommen, die
Seele baumeln zu lassen, sich dem Kommenden einfach hingeben zu lassen.
Und nun noch die Wetterprognosen für die kommenden Tage: Regen, Regen, Regen bei angenehmen Temperaturen um die 28°C. Wenigstens kann ich hier den Regen in kurzen Hosen geniessen😂. Soo schlimm ist es
auch nicht. Es regnet ja nicht 24 Stunden durchgehend. Teilweise beruhigt sich der Himmel und die Sonne kämpft sich durch die Wolkendecke. Es ist „tüppig“, wie wir Schweizer zu sagen
pflegen.
Heute habe ich Dir wahrlich nichts Spannendes zum erzählen. Es ist eben ein richtiger Faulenzertag. Morgen, Montag, ist dann bereits wieder das Organisieren, Packen für den Kurzaufenthalt in Rio de
Janeiro angesagt.
Herzlichst, Dein Wörterdieb
Donnerstag, 2. Januar 2025:
Nachträglich wünsche ich Dir alles, alles Gute, beste Gesundheit und viel Glück fürs 2025🍀
Ich hoffe, Du hattest einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Entschuldige, dass ich mich soo lange nicht gemeldet habe. Ich war, wie Du weisst, über Sylvester in Rio de Janeiro, an der Copacobana. Aus Sicherheitsgründen habe ich mein iPad zum Schreiben in
Niteroi gelassen und das Natel nur in dringenden Fällen bei mir, im Hosenbund, getragen.
Am Dienstag, 31.12.2024, Sylvester, sind wir am Nachmittag in der Nähe unseres Hotels angekommen. Die Zufahrten zum Strand, zu den Hotels in der ersten Strandreihe, waren bereits abgesperrt. Es
standen etliche Polisten, Militärangehörige bereit um die Taschen zu durchsuchen. Ich kam mir vor, als ob ich Zugang zum Hallenstadion erhalten möchte. Das Passieren der Kontrollen, das Checkin im
Hotel (an erster Strandreihe😬) verliefen problemlos. Roland, als Cheforganisator, hat uns ein Zimmer mit Balkon im 19. Stockwerk organisiert. Wow, ich kann Dir nur sagen, das war ein einzigartiger,
unvergesslich atemberaubender Ausblick, den wir dort oben geschenkt bekamen.
Alllmählich füllten sich die Zugangswege zum Strand, die doppelspurigen Fahrstreifen, welche jetzt nur für Fussgänger zur Verfügung standen, mit kommenden Sylvestergästen. Ich werde Dir nachfolgend
noch Bilder aufschalten, damit Du Dir die Szene ein wenig besser vorstellen kannst. An der Copacabana, am breiten Strand, waren bereits zig ToiTois, unzählige Abfalleimer und Dutzende Polizeitautos
stationiert worden. Links und rechts wurden riiiisiege Bühnen mit meterhohen Lautsprechern in Betrieb genommen.
Wir beschlossen kurz nach dem nötigsten Kleiderauspacken etwas Kleines essen zu gehen, bevor der grosse Rummel kam. Das war definitiv eine sehr gute Entscheidung. Warum, fragst Du? Es waren über 2.5
Millionen Menschen am Strand der Copacabana😳
Von unserem Balkon aus gesehen, sah das ganze Geschehen, wie ein aufgewirbelter Ameisenhaufen aus. Der ganze Abschnitt war über und über mit Menschen gefüllt.
In weiser Voraussicht haben wir uns den Champagner und etwas zum Abendessen bereits organisiert, so dass wir dem Spektakel, welches uns geboten wurde, sorgenlos, friedlich und entspannt vom Balkon
aus entgegenschauen konnten.
Was ich Dir noch erzählen möchte ist, dass es in Brasilien Tradition ist, an Sylvester in weiss gekleidet zu sein. Auch das war ein schöner Anblick: Alle die hundertausenden Menschen in weiss
gekleidet.
Ab 17.00 Uhr traten auf den grossen Konzertbühnen immer wieder, hierzulande bekannte, Sänger und Sängerinnen auf, welche das Publikum begeisterten und zum Mitsingen motivierten.
Das weltbekannte Sylvesterfeuerwerk wurde von einigen Plattformen aus, welche im Meer festgemacht waren, abgefeuert. Leider trieb der Wind vom Meer her den ganzen Nebel der Pyrotechnik in unsere
Richtung, so dass die Show ein wenig an Glanz verlor. Nichts desto trotz haben wir den grandiosen Abend sehr genossen und auf‘s kommende, neue Jahr angestossen.
Natürlich wurden die 2 Millionen Partygänger nach dem Feuerwerk noch bis 5h in der Früh mit lautstarker Techno-Musik unterhalten. Was mich aber nicht mehr gross interessierte. Wir haben uns uns dann
irgendwann, bald nach Mitternacht, gute Nacht gesagt und freuten uns aufs Kommende.
Sicherheitskontrollen zum Strandzugang
Fotoshooting vom Zimmerbalkon aus😂
Für den ersten Tag im Neuen Jahr haben Roland und ich uns etwas Spezielles ausgesucht. Wir haben uns für eine geführte Tour durch die Favela Rocinha angemeldet. Diese Favela, was auch als
Armenviertel oder Elendsviertel bezeichnet wird, gilt als eine grössten in ganz Südamerika. Die Favelas liegen meistens an besonderen Randlagen, an Berghängen, der grösseren Städte in Südamerika und
deren Bewohner verfügen über einen geringen Grundbesitz. Die von uns besuchte Favela Rocinha hat geschätzt 200‘000 Einwohner, genau weiss das niemand.
Unter uns gesagt: Ich war schon nervös und aufgeregt wegen des geplanten Ausflugs. „Man“ hört und sagt sich ja so Einiges über diese Viertel. Aber vorweg kann ich Dir sagen, es war ein toller,
erlebnisreicher Ausflug und ich fühlte mich jederzeit sicher.
Wir wurden von zwei Führern begleitet: Rosa und Bruno, welche beide in der Favela seit über 30 Jahren wohnen. Die Gruppe setzte sich aus ca. 10 Personen aus den unterschiedlichsten Ecken der Welt
zusammen.
Vom vereinbarten Sammelpunkt aus wurden wir mit einem Van zum Eingang der Favela gefahren. Von dort aus ging es dann zu Fuss 2 Stunden durch das Viertel. Der Weg führte immer der Hauptstrasse
entlang. In das eigentliche „Innere“ der Favela darf man als Fremder nicht. Das wird von der „Bande“, welche das Regime führt und das Einhalten der eigenen Regeln kontrolliert, empfohlen. Und
wir alle wollen schliesslich gesund und munter den Ausflug beenden.
Zur Sicherheit habe ich das Natel in meinem Hosenbund vergraben und nur ein Sonnenhut und Sonnenbrille mitgenommen. Entgegen meiner Annahme, durften wir viele Fotos machen. Nur einige Male rief uns
Rosa zu, das Natel jetzt nicht zu gebrauchen. Dies war meist an einer Strassengabelung, wo zwei, drei Strassen aufeinandertreffen. Dort waren meistens „Kontrollmitglieder“ der einheimischen Bande zu
sehen, welche natürlich nicht darauf erpicht sind auf Social Media ihr Foto vorzufinden. Schliesslich werden ja höchst wahrscheinlich der eine oder andere Bewohner hier polizeilich gesucht😳
Wie immer werde ich Dir nachfolgend ein paar Schnappschüsse des Ausfluges dazulegen. Falls Du mal die Gelegenheit hast, eine Favela, mit sicherer Begleitung, zu besuchen, dann kann ich Dir das nur
empfehlen. Der Ausflug war sehr informativ und interessant.
Bis später wieder,
Dein Wörterdieb
Samstag, 4.01.2025:
Hallöchen mein lieber Leser
Wie geht es Dir zu Hause? Wie ich aus dem täglichen Blick aufs Wetterapp sehe, hast Du ziemlich winterliche Temperaturen. Ich hoffe, Du hältst Dich warm und bist gesund.
Bei uns ist es, sorry, dass ich Dir das so unverblümt unter die Nase reibe, sehr heiss. Hier, in diesen Breitengraden, ist nun Hochsommer. Nach den erste Tagen mit Regen gibt die Sonne nun
Vollgas.Gestern waren wir am Morgen am Strand. Wir wollten früh los. Früh, heisst im Ferienmodus, so um ca. 9h😁. Aber, das war gar nicht so einfach, wie gedacht. Denn das Ausgangstor war von
Aussenabgeschlossen worden und Roland und ich waren eingeschlossen. Das ist nur ein Beispiel mehr dafür, was hierzulade alles passieren kann. Die Gedanken der Menschen hier kreisen um Dinge, die für
unsunverständlich sind. Auf jeden Fall nicht immer über die Nasenspitze hinaus. @alle Brasilien-Fans: Das ist nicht böse gemeint, gell. Diese Gedankengänge, oder eben nicht überlegtes Handeln,
erfordernvon mir manchmal sehr viel Geduld.
Zurück zum geschlossenen Tor. Dies erforderte eine einmalige Aktion von Roland. Er überwand die Mauer zur „Freiheit“ mit Leitern. Die Fotos dazu lege ich Dir dann unten bei. Schlussendlich durftenwir
mit vielen anderen Sonnenhungrigen die Strandzeit geniessen. Unser Auto kriegte noch den letzten Parkplatz und stand dann friedlich für die nächsten 3 Stunden an der prallen Sonne.
Bei der Rückkehr um die Mittagszeit waren es dann bereits 42°Grad👀.
Den Nachmittag verbrachten wir, wie meistens, auf der schattigen Terrasse in unserer Unterkunft. Abends besuchten wir dann ein noch ein italienisches Restaurant, wo wir uns verköstigten.
Ich wünsche Dir ein herrlich, schönes Wochenende. Geniesse die freie Zeit bevor am Montag das Arbeitsjahr beginnt.
Liebe Grüsse
Dein Wörterdieb
Sonntag, 5.01.2025:
Guten Morgen in die verschneite Schweiz
Heute ist bereits mein letzter, ganzer Ferientag hier in Brasilien. Morgen, Montag, müssen wir um die Mittagszeit bereits Richtung Localiza, das Mietauto retournieren und danach zum Flughafen. Am
Dienstag, 07.01.2025, sind wir dann am Nachmittag wieder zu Hause, bei Dir. Obwohl die knapp 1 1/2 Wochen wie im Fluge vergangen sind, freue ich mich, wie immer, auf meine Familie zu Hause.
Der heutige Sonntag ist dem Waschen, Packen, Aufräumen gewidmet. Am Abend werden wir dann nochmals fein Essen gehen.
Es fühlt sich komisch an, den Winterpulli, die Jacke und langen Hosen für die Rückreise bereit zu legen. Wir fliegen ja erst von Rio de Janeiro nach Sao Paolo, wo wir einen zweistündigen Aufenthalt
haben, bevor es dann ab nach Zürich geht. Wahrscheinlich werde ich die warmen Wintersachen in meinem Reiserucksack verstauen und erst im Flieger anziehen. Mal schauen…
Ich freue mich, Dich bald wiederzusehen und zu erfahren, wie es Dir zwischenzeitlich ergangen ist.
Der nächste Reisebericht wird Dich Ende März 2025 erreichen, wenn es heisst: Ab nach ….. 💁♀️ Tja, leider geht mir hier an dieser Stelle die Tinte aus 😬und Du wirst das Reiseziel erst im März
erfahren. Aber eines kann ich Dir bereits verraten: Die Abenteuer finden in einem mir bis anhin unbekannten Land statt. Ich hoffe, Du bist dann wieder dabei und wünsche Dir bis dahin eine tolle
Lebenszeit.